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Katharina von Knobloch

Katharina von Knobloch

„Bin ich bald überflüssig?“ – Wie der digitale Wandel die berufliche Identität erschüttert

In meinen Coachings höre ich diesen Satz immer häufiger – meist leise, fast entschuldigend formuliert:

„Ich frage mich, ob ich überhaupt noch gebraucht werde – bei all dem KI-Kram.“

Ob nach einer längeren Familienphase, bei einem Wechsel mit über 40 oder dem Umstieg aus einem über Jahre vertrauten Berufsfeld:
Der digitale Wandel verunsichert.

Nicht theoretisch. Sondern ganz konkret.
Plötzlich ist da das Gefühl, nicht mehr mitzuhalten.
Sich im Bewerbungsgespräch rechtfertigen zu müssen, weil das LinkedIn-Profil kaum gepflegt ist.
Oder keine klare Antwort zu haben, wenn es um „digitale Kompetenzen“ geht.

Die größte Veränderung? Nicht die Technik – sondern das Selbstbild

Was ich in meiner Arbeit beobachte:
Es geht selten darum, dass jemand fachlich nicht mithalten kann.
Sondern darum, dass sich ein Gefühl einschleicht:
– Zu lange raus.
– Zu alt.
– Zu wenig digital.
– Nicht mehr gefragt.

Dabei ist das in den seltensten Fällen wirklich zutreffend.

Eine aktuelle Studie zeigt:

Wer beruflich mit digitalen Veränderungen konfrontiert ist, verliert oft zuerst das Gefühl von Kontrolle – und dann den Mut, sich weiterzuentwickeln.

Man spricht hier von digitaler Entfremdung: Das Gefühl, den Anschluss zu verlieren.
Doch statt sich durch noch mehr Informationsflut zu kämpfen, braucht es oft etwas anderes: eine Standortbestimmung, Struktur – und ein Gegenüber.

Was im Coaching hilft

In meinen Coachings geht es nicht darum, alles zu lernen, was gerade neu ist.
Sondern darum, klug zu unterscheiden:

  • Was ist wirklich relevant für den nächsten beruflichen Schritt?

  • Wo lohnt sich Weiterbildung – und wo ist es auch okay, nicht mitzuziehen?

  • Welche Kompetenzen sind bereits da und passen in die heutige Zeit?

Das Ziel ist nicht, perfekt zu werden – sondern wieder handlungsfähig.
Oder wie ein Klient kürzlich sagte:

„Ich habe endlich wieder das Gefühl, eine Richtung zu haben – auch wenn nicht alles klar ist.“

Das Ziel ist nicht, perfekt zu werden – sondern wieder handlungsfähig.

Wer spürt, dass sich der Arbeitsmarkt verändert, aber nicht weiß, ob oder wie man noch hineinpasst, ist nicht allein.
Was es braucht, ist keine Liste mit „Top 10 Skills“, sondern eine kluge, persönliche Navigation.

Genau hier setzt mein Coaching-Angebot an:
Im Paket „Berufliche Neuorientierung“ und auch „Wiedereinstieg“ arbeiten wir in vier strukturierten Sitzungen daran, den eigenen Standort zu bestimmen, eine klare Richtung zu finden und sich sicher auf dem Arbeitsmarkt zu bewegen – auch im digitalen Wandel.

Alternativ ist auch eine Einzelstunde buchbar – wenn zunächst ein konkretes Anliegen im Vordergrund steht oder ein erster Impuls gesucht wird.

 

Kennenlerngespräch, CareerFlowSolutions, Wiedereinstieg, berufliche Neuorientierung nach 40

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